Zum Welttag des Buches im Tintenfäßchen

Am 19.April besuchten wir den Buchladen "Tintenfäßchen", um unser Buch "Ich schenk dir eine Geschichte" abzuholen  . Jedes Jahr bekommen die Schüler der 4.Klassen zum Welttag des Buches, der am 23.April ist,ein Buch geschenkt. Dieses Jahr hieß das Thema "Der Wald der Abenteuer." Eine spannende Geschichte.

Frau Katzenberger, die mit ihrem Mann diesen Buchladen betreibt, empfing uns freundlich. Wir dachten, wenn wir schon mal ein Buchgeschäft besuchen und von der Besitzerin begrüßt werden, könnte sie uns doch auch etwas erzählen, wie so ein Buchladen funktioniert. Wir hatten uns am Tag zuvor einige Fragen überlegt, die wir ihr nun stellen wollten.

Jeder von uns hat sein Lieblingsbuch. Als wir sie danach fragten, sagte sie, dass sie kein spezielles Buch hat. Sie mag viele unterschiedliche Autoren. Wichtig für sie ist, das ein Buch sie fangen kann. Sie erzählte uns das ihr Beruf sehr viel Spaß macht und dass man jeden Tag was dazu lernt. Als wir sie fragten, wie lange ihr Geschäft schon besteht, musste sie  erst  etwas nachdenken. Doch berichtete sie, dass es schon wieder 30 Jahre her wären, seit sie hier in Münnerstadt den Buchladen eröffneten. Vorher hatten sie in Burghausen eine Druckerei. In Königshofen haben sie noch ein Buchgeschäft und beschäftigen insgesamt 9 Angestellte.

Ihre Bücher bekommen sie von der Großbuchhandlung Umbreit in Stuttgart. Im Tintenfäßchen kann man fast jedes Buch bekommen.

Wenn man an einem Tag bis 17 Uhr ein Buch bestellt, dann kann man es schon am nächsten Tag nach Öffnung des Geschäftes holen. Früh um 4 Uhr werden die Bücher von der Großbuchhandlung an das Geschäft geliefert.Nun wollten wir noch einiges über Lesegewohnheiten  wissen. So erfuhren wir, dass an erster Stelle Romane, dann Krimis und lustige Bücher gelsen werden. Am meisten kaufen Frauen Bücher. Bücher für das erste Lesealter werden von den Eltern sehr viel gekauft. Kinder im 3. und 4. Schuljahr kaufen weniger Bücher. Dagegen kaufen die 16-18 Jährigen wieder mehr Bücher. Wenn man heute ein Buch kauft, kann man nicht mehr nach dem Alter der Kinder gehen. Verlage geben deshalb meist keine Empfehlungen mehr, da sich das Leseverhalten heute geändert hat.

Nach unserer Fragerunde schauten wir uns noch ein wenig um und schauten uns verschiedene Bücher an.

Unser Lehrer bedankte sich bei Frau Katzenberger und bedohnte, dass wir eine sehr belesene Klasse wären.

Es war dann an der Zeit zu gehen, da Frau Katzenberger eine andere Klasse erwartete.

Es war ein lehrreicher Besuch. Einen Buchladen zu führen, oder in einem Buchgeschäft zu arbeiten ist ein interessanter und schöner Beruf. Wer weiß, vielleicht wird doch der eine oder andere diesen Beruf ergreifen.