Hausaufgaben - gut geplant ist halb getan

 

Wozu Hausaufgaben?

 

Der Sinn liegt im eigenständigen Vor- und Nacharbeiten des Lernstoffes. Es geht also nicht nur darum, dass das Kind fehlerfrei schreibt und endlich das Multiplizieren kapiert. Ziel ist auch, Kindern selbstständiges Arbeiten zu vermitteln.

 

 

Die Rolle der Eltern

 

Eltern müssen also keine Hauslehrer sein. Sie sollen vielmehr ihr Kind unterstützen, mehr und mehr eigenständig zu arbeiten und das Lernen gut organisieren. Hierzu folgende Tipps:

 

Planen sie die Hausaufgaben gemeinsam. Häufig weiß Ihr Kind genau, was es wie am besten tun sollte. Lassen Sie es also mitentscheiden, dann wird es zufriedener und motivierter sein.

 

Wählen Sie mit Ihrem Kind einen festen Arbeitsplatz aus. Das kann, muss aber nicht der Schreibtisch im Kinderzimmer sein.  Jüngere Kinder erledigen ihre Hausaufgaben gerne in der Nähe der Eltern, etwa am Küchentisch. Wichtig ist, dass Ihr Kind an seinem Arbeitsplatz ungestört ist, es genügend Platz hat und seine Arbeitsmaterialien griffbereit liegen.

 

Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den besten Zeitpunkt für die Hausaufgaben. Das kann gleich nach der Schule, nach einer Mittagspause oder erst am Nachmittag sein. Direkt nach dem Mittagessen und am Abend sind Kinder meist unkonzentriert und müde.

 

Für ihre Hausaufgaben sollten Erst- und Zweitklässler maximal 30 Minuten, Dritt- und Viertklässler maximal eine Stunde benötigen. Brütet Ihr Kind länger über den Aufgaben, kann es sinnvoll sein, die Arbeit abzubrechen und eine entsprechende Notiz an die Lehrkraft ins Heft zu schreiben. Kommt es häufiger vor, sollten Sie im Gespräch mit der Lehrerin nach Ursachen suchen.

 

Rituale sind wichtig für Kinder, z.B. jeden Tag gemeinsam den Arbeitsplatz herrichten, eine Bewegungsübung machen und mit dem Packen der Schultasche beenden.

(Quelle:Eltern&Schule 2004)